Die Gründungsgeschichte Der Kegelsport in Bürgel kann auf eine längere Tradition zurückblicken, als das 47jährige Bestehen der Kegelabteilung vermuten lässt. (47 Jahre = Stand 2019) Bereits in den Dreißigerjahren berichtete die Offenbacher Zeitung über sportliche Erfolge des Klubs „Bürgel 1911". Ein Sportkegler musste schon damals seine Tauglichkeit in einer ärztlichen Untersuchung nachweisen, in der unter anderem auch der Alkohol- und Tabakkonsum protokolliert wurden. Zunächst allerdings ging es den Bürgelern noch nicht um Wettkampf und Meisterschaften. Auch die Mitglieder des "KSC Bürgel", die sich seit 1959 jeden Freitag im evangelischen Gemeindezentrum trafen, sahen im Kegeln nicht mehr als eine sportliche Freizeitbeschäftigung.    Dass die TSG eine Kegelabteilung gründete, steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Bau der Bürgeler Sporthalle und dem Ausbau des Vereinshauses an der Jahnstraße im Jahr 1972, bei dem eine Sportkegel-Anlage eingerichtet wurde. Zu verdanken ist das vornehmlich unserem verstorbenen Ehrenmitglied Artur Aumann zusammen mit dem damaligen TSG-Vorsitzenden Günter Stang. 1996 ist die Vier-Bahnen-Anlage mit hohem finanziellen Aufwand und mit Eigenarbeit von Mitgliedern der Kegelabteilung dem damaligen Stand der Technik angepasst worden.    Der 1. August 1972 ist das Datum der Gründungsversammlung mit Hermann und Uschi Hendler, Georg Fleischhacker, Willi Lohfelder, Georg Ofenstein und Artur Aumann. Elf Kegler wählten am 19. Dezember 1972 den Vorstand mit der Vorsitzenden Lydia Welte und mit Hermann Hendler als Stellvertreter, Kassierer und Schriftführer. Zum Sportwart wurde Artur Aumann bestellt. Es war der Beginn einer wechselvollen Geschichte. Um Spielstärke bemühte man sich durch intensives Training mit profilierten Übungsleitern. 1975 konnte dann erstmals eine Meisterschaft errungen werden. Die Herren wurden Meister der Qualifikationsrunde C, konnten sich jedoch bei den anschließenden Aufstiegsspielen nicht durchsetzen.    Auch die Damen waren mittlerweile aktiv geworden und gliederten sich in den Spielbetrieb ein. Die ersten Schritte waren eine sogenannte „Mutter-und-Kind-Runde". Der scherzhafte Name ist damit zu erklären, dass die Damen damals gegen Mannschaften anzutreten hatten, die aus 10- bis 14-jährigen Buben bestanden. In deren Reihen spielte unter anderem der spätere Offenbacher Nationalspieler und Weltmeister Ralf Koch.
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